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News zu Frequentis, Pierer Mobility, Uniqa, Porr, Mayr-Melnhof

Der norwegische Bahnbetreiber Bane NOR setzt auf Frequentis, um seine Fahrdienstleiter:innen-Terminals mit dem Dicora x20-System aufzurüsten und so die Bahnkommunikation zu verbessern. Das Projekt zielt darauf ab, die Kommunikation der Fahrdienstleiter:innen zu modernisieren, indem erweiterte Funktionen eingeführt werden, die ihre tägliche Arbeit verbessern und den Übergang zum Future Railway Mobile Communication System (FRMCS), einer Technologie der nächsten Generation, erleichtern sollen.

Bei der Pierer Mobility-Tochter KTM in Mattighofen ist heute die Produktion wieder aufgenommen worden. Seit Mitte Dezember standen die Linien still. Die vier Linien sollen nun im Einschichtbetrieb arbeiten. Die Vollauslastung will man innerhalb von drei Monaten erreichen. Wie berichtet, konnte der Start durch eine Finanzierung in Höhe von 50 Mio. Euro durch Mit-Eigentümer Bajaj aufgenommen werden. Damit der Betrieb im April und Mai aufrechterhalten werden kann, sind weitere 100 Mio. Euro notwendig. Die 30-prozentige Gläubigerquote von insgesamt 600 Mio. Euro muss bis 23. Mai ausbezahlt werden. Derzeit ist man in Gesprächen mit potenziellen Investoren.

Die Analysten der Baader Bank stufen die Uniqa-Aktie weiter mit Add und Kursziel 10,9 Euro ein. Sie meinen: "Uniqa erzielte im Geschäftsjahr 2024 starke Ergebnisse mit robustem Prämienwachstum, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Das technische Ergebnis blieb trotz der Auswirkungen des Sturms Boris stabil, während der Nettogewinn von einem höheren Finanzergebnis und einer niedrigeren Steuerquote profitierte. Das Unternehmen hat keine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2025 abgegeben. Wir sind jedoch überzeugt, dass Uniqa gut aufgestellt ist, um seine Gewinne zu steigern. Die angekündigte Dividende von 0,60 Euro (+5,3 Prozent) entspricht unseren Erwartungen."

Laut dem jüngsten EY Global 500 Family Business Index steigerten die 500 weltweit größten Familienunternehmen ihren Umsatz gegenüber dem letzten Index im Jahr 2023 um zehn Prozent auf 8,8 Billionen US-Dollar. Sie beschäftigen weltweit 25,1 Millionen Menschen in 43 Ländern. Im globalen Ranking sind sieben heimische Unternehmen vertreten., das sind um zwei mehr als im Index 2023. Darunter sind auch die börsenotierten Porr und Mayr-Melnhof. Gemeinsam erwirtschaften diese heimischen Unternehmen über 53 Milliarden US-Dollar Umsatz (+9 Prozent) und beschäftigen über 212.000 Menschen (+23,65 Prozent). An der Spitze der österreichischen Vertreter steht die Spar Holding AG, die das umsatzstärkste Familienunternehmen des Landes im Index ist. Benteler International AG, gegründet 1876, die XXXLutz Group sowie die Porr Group, eines der ältesten Unternehmen im Index mit einer 155-jährigen Geschichte, folgen im Ranking. Weitere bedeutende österreichische Familienunternehmen sind ALPLA Group, ein führender Kunststoffverpackungshersteller, sowie Mayr-Melnhof Karton AG, Europas größter Kartonproduzent. Abgerundet wird das Ranking durch Fritz Egger GmbH & Co. OG, einem Spezialisten für Holzwerkstoffe.

Dieser Artikel wurde zur Verfügung gestellt von boerse-social.com.

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