Österreichische Staatsanleihen im Späthandel uneinheitlich
Zehnjährige Benchmark-Anleihe rentierte mit 2,94 Prozent
Am Freitag hatten die Staatspapiere - nicht nur in Österreich - deutlich an Wert gewonnen. Anleger suchten die als sicher geltenden Anleihen angesichts eines erneuten Aufflammens des US-Chinesischen-Handelskonflikts. Am Sonntag setzte US-Präsident Donald Trump aber wieder auf Beruhigung. "Machen Sie sich keine Sorgen um China, alles wird gut. Der hoch respektierte Präsident Xi hat nur einen schlechten Moment gehabt", erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Die USA wollten "China helfen, nicht schaden".
"Damit ist der Konflikt zwischen den USA und China aber noch nicht vom Tisch", relativierte Christian Henke vom Broker IG. "Ein drohender Handelskrieg schwebt weiterhin wie das bekannte Damoklesschwert über den Finanzmärkten."
Die Unsicherheit in Frankreich hält unterdessen an. Das Land hat zwar eine neue Regierung unter dem ins Amt zurückgeholten Premierminister Sébastien Lecornu. Frankreichs Linkspartei La France Insoumise (LFI) und das rechte Rassemblement National (RN) kündigten aber bereits einen Misstrauensantrag an.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,07 2,06 +0,01 12 5 Jahre 2,54 2,52 +0,02 32 10 Jahre 2,94 2,94 0 31 30 Jahre 3,66 3,67 -0,01 43
spo/ste
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Quelle: APA
