Rohstoffe (Vormittag) - Brent-Ölpreis legte deutlich zu
Goldpreis legte ebenfalls kräftig zu
An den Finanzmärkten bleibt die US-Zollpolitik das bestimmende Thema. Laut jüngsten Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump soll kein Staat von den geplanten Zöllen verschont bleiben. Der sich zunehmend abzeichnende globale Handelskonflikt belastete die Aktienmärkte zum Wochenstart, konnte die Ölpreise aber vorerst nicht nach unten drücken.
Ob die angekündigten Zölle auch tatsächlich umgesetzt werden, bleibe abzuwarten, heißt es von Rohstoffanalysten. Zudem wurde am Markt darauf verwiesen, dass die Rohölexporte der OPEC+ im März gestiegen seien. Demnach hätten die Exporte der Ölverbunds den höchsten Stand seit fünf Monaten erreicht.
Ab April will die OPEC+ eine bestehende Förderkürzung schrittweise zurückfahren. Der entsprechende Beschluss war bereits Anfang März erfolge und hatte die Ölpreise in den vergangenen Tagen mehrfach belastet.
Der Preis für ein Barrel OPEC-Öl wurde zuletzt für Donnerstag mit 76,11 Dollar festgelegt, wie das OPEC-Sekretariat am Freitag mitteilte. Am Mittwoch hatte ein Barrel noch 75,96 US-Dollar gekostet. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
Der Goldpreis erreichte ein neues Rekordhoch. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete an der Rohstoffbörse in London 3.122,38 US-Dollar und damit 1,27 Prozent mehr als zum Vortagesschluss. Das als sicher geltende Edelmetall dürfte von der aktuellen Unsicherheit an den Börsen nach erneuten Zollankündigungen des US-Präsidenten Donald Trump profitieren.
spo
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Quelle: APA