Wiener Aktienmarkt vorbörslich mit deutlichen Verlusten erwartet
ATX-Indikation stand zuletzt 1,5 Prozent tiefer
Am Mittwoch will US-Präsident Donald Trump ein groß angelegtes Zollpaket verkünden. So dürften reziproke Zölle gegen alle Länder angekündigt werden, wie Trump jüngst bekräftigte. Nach dem 2. April sei er aber zu "Deals" mit Ländern, die die US-Zölle vermeiden wollen, bereit.
Datenseitig stehen am Montag am frühen Nachmittag unter anderem noch die vorläufige Verbraucherpreisentwicklung für März in Deutschland an. "Frankreich und Spanien haben die Zahlen schon gemeldet und mit unterhalb der Konsensschätzung liegenden Jahresteuerungsraten positiv überrascht", schreiben die Analysten der Helaba. "Vor diesem Hintergrund wird die EZB den Zinssenkungspfad wohl nicht verlassen, wenngleich es fraglich ist, ob die Leitzinsen bereits im April erneut gesenkt werden."
Am heimischen Markt sind für Montag keine neuen Unternehmensnachrichten angekündigt. Am Freitag nach Börsenschluss hat dafür die frühere Immofinanz AG erstmals unter ihrem neuen Namen CPI Europe AG Bilanz gelegt. Nach einer Stabilisierung des Umfelds und Neubewertungen wurde fürs Jahr 2024 nun ein Konzerngewinn von 133,5 Mio. Euro verbucht, teilte CPI Europe Freitagabend mit.
Am Freitag hatte der ATX um 2,08 Prozent schwächer bei 4.175,93 Punkten geschlossen. Auch hier hatten bereits die Unsicherheiten rund um die Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump auf die Stimmung an den Börsen gedrückt.
Die größten Kursgewinner im prime market am Freitag:
Polytec +1,84% 2,77 Euro Semperit +1,63% 15,00 Euro Verbund +1,14% 66,60 Euro
Die größten Kursverlierer im prime market am Freitag:
UBM Development -6,07% 20,10 Euro AT&S -6,05% 12,90 Euro Porr -4,43% 26,95 Euro
spo/lof
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Quelle: APA