Wegen Werkschließungen: Agrana vor Gewinneinbruch
Schließungen und Maßnahmen durch neue Konzernstrategie senken EBIT erheblich
Konkret rechnet Agrana mit Wertminderungen auf die Zuckerwerke Leopoldsdorf in Niederösterreich und Hrušovany (Tschechien) in Höhe von 17,4 Mio. Euro. Weiterer Grund für den Rückgang seien "Reorganisationsmaßnahmen" (vor allem Personalmaßnahmen), die im Zusammenhang mit der neuen Konzernstrategie stehen. Diese bezifferte das Unternehmen auf 17,6 Mio. Euro. Die vorläufigen Umsatzerlöse der Gruppe betragen rund 3,5 Mrd. Euro, nach 3,8 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2023/24, das vorläufige operative Ergebnis sank von 176,7 auf 76,5 Mio. Euro.
120 Mitarbeiter von Schließung in Leopoldsdorf betroffen
Von der Schließung des Werks in Leopoldsdorf sind 120 Mitarbeiter, von jener in Hrušovany 150 Personen betroffen. Agrana-Chef Stephan Büttner bezeichnete die Entscheidung bei der Bekanntgabe vor gut zwei Wochen als "schwierig, aber notwendig". Die Maßnahme sei "ein wichtiger Teil der strategischen Neuausrichtung des Konzerns, mit der eine langfristige Stabilisierung und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Zuckerproduktion erreicht werden soll".
tpo/bel
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Quelle: APA