Mayr-Melnhof Karton verdiente operativ weniger, erhöht Dividende
Ergebnis vor Steuern sank um 16,4 Prozent auf 114,3 Mio. Euro - Jahresüberschuss um knapp ein Viertel auf 110,5 Mio. Euro gestiegen - Dividende steigt um 20 Prozent auf 1,80 Euro je Aktie
"Die MM Gruppe konnte sich im Jahr 2024 in einem Umfeld anhaltender Konsumschwäche und dem damit verbundenen sehr intensiven Wettbewerb in den europäischen Kernmärkten erfolgreich behaupten", sagte CEO Peter Oswald laut Mitteilung. Die Umsatzerlöse gingen um 2,0 Prozent auf 4,077 Mrd. Euro zurück.
Dividende soll steigen
Der Großteil der Einsparungen aus den bisherigen Kostensenkungsprogrammen werde sich erst 2025 auswirken, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Nettoverschuldung sank auf 1,079 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 1,262 Mrd. Euro). Im Einklang mit der langfristigen Dividendenpolitik, die die Ausschüttung von einem Drittel des Jahresergebnisses vorsieht, wird der 31. Ordentlichen Hauptversammlung am 30. April 2025 eine Dividendenerhöhung um 20 Prozent auf 1,80 Euro je Aktie vorgeschlagen.
Mayr-Melnhof geht für heuer angesichts der trüben gesamtwirtschaftlichen Aussichten in den europäischen Hauptmärkten von einer weiterhin schwachen Marktnachfrage aus. Die Investitionen sollen heuer rund 300 Mio. Euro betragen und vor allem auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Erhöhung des Anteiles erneuerbarer Energien konzentriert werden. Die jährlichen Wartungsstillstände bei Board & Paper, die vor allem die Zellstofffabriken in Polen und Finnland betreffen, werden heuer vor allem im 3. Quartal stattfinden. Die Aufwendungen dafür werden aktuell auf rund 41 Mio. Euro (2024: 26 Mio. Euro) geschätzt.
Das Closing des Verkaufes der Tann Gruppe wird im 1. Halbjahr 2025 erwartet. Ziel ist, aus dem Verkaufserlös die Verschuldung des Konzerns zu verringern.
ivn/tpo
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Quelle: APA