Addiko Bank schrieb im Geschäftsjahr 2024 mehr Gewinn
Ergebnis nach Steuern um 10 Prozent gestiegen - Dividende nach EZB-Empfehlung rund um unübersichtliche Eigentümersituation ausgesetzt
Profitiert hat die Bank von höheren Zinseinnahmen. So erhöhte sich das Nettozinsergebnis gegenüber 2023 um 6,5 Prozent auf 242,9 Mio. Euro, die entsprechende Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,87 Prozent (2023: 3,75 Prozent). Das Provisionsergebnis fiel mit einem Plus von 8,7 Prozent auf 73 Mio. Euro ebenso höher aus, was von der Bank hauptsächlich mit einer Produktoffensive in den Bereichen Konten und Pakete sowie Kreditkarten begründet wird. Auf der Kostenseite stiegen die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen infolge der hohen Inflation sowie unter anderem aufgrund des gescheiterten Übernahmeangebots durch die slowenische Großbank NLB von 178,8 Mio. auf 192,4 Mio. Euro.
Dividende für 2024 gestrichen
Die Dividende wird für 2024 gestrichen, wie die Bank weiter mitteilte. Grund sind die vielen Aktionärsrochaden und die damit unübersichtliche Eigentümersituation in der jüngeren Vergangenheit, die wie berichtet die EZB auf den Plan rief. Sie riet der Bank im vergangenen Dezember, die Dividende auszusetzen. Für das Geschäftsjahr 2023 waren 1,26 Euro je Aktie ausgezahlt worden.
Ihren Ausblick hat die Bank auf Grundlage der aktuellen Geschäftsentwicklung angepasst. Für 2025 und 2026 erwartet das Unternehmen ein durchschnittliches Wachstum der Bruttokundenforderungen um mehr als 7 Prozent pro Jahr, zuvor war das Unternehmen von 6 Prozent ausgegangen. Das Nettobankergebnis soll 2025 um etwa 2 Prozent, 2026 dann um mehr als 5 Prozent wachsen.
tpo/hel
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Quelle: APA