Orban-Schwiegersohn soll Interesse an RBI Russland haben - Zeitung
RBI verweist auf derzeitiges Verkaufsverbot - Auch Tiborcz dementiert Kaufabsichten
Dem "Standard" zufolge würden durchaus ernsthafte Gespräche zwischen der RBI und Tiborcz laufen. In sie involviert sein sollen auch das Management der russischen Zentralbank und die russische Präsidialadministration.
Tiborcz besitzt unter anderem das ungarische Onlinefinanzinstitut Gránit Bank und über die sogenannte BDPST-Gruppe Hotels und Immobilien in mehreren Ländern. Kürzlich erwarb Tiborcz zudem Anteile am Logistikunternehmen Waberer's; in Österreich soll er aktuell an einem Teilkauf der burgenländischen Privatbahn Raaberbahn interessiert sein, wie die "Kronen Zeitung" berichtete.
Tiborcz: Kein Interesse
Die RBI verweist auf einen russischen Gerichtsentscheid vom 5. September 2024, demzufolge die RBI ihre Anteile an der russischen AO Raiffeisenbank zurzeit nicht übertragen könne. Ob sich mit dem vermeintlichen Deal auch schon der Aufsichtsrat beschäftigt hat, blieb unbeantwortet.
Tiborcz wiederum ließ dem "Standard" über sein Büro ausrichten: "Wir bestreiten jegliches Interesse von István Tiborcz oder der BDPST-Gruppe an der Übernahme der AO Raiffeisenbank in Russland." Weiters wird ausgeführt: "Die BDPST-Gruppe ist in Russland nicht geschäftlich präsent, und Russland stand nie im Fokus unserer Investitionen."
stf/fel
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Quelle: APA